Richtig bewerben – Tipps für das Vorstellungsgespräch

 

„Warum machen sie das, was Sie machen?“ Der Personalchef möchte mit dieser Frage sehen, ob Sie Ihr Leben planen, oder ob alles auf Zufall beruht, und ob es einen roten faden in Ihrem Berufsleben gibt. Wo liegen Ihre Arbeitsschwerpunkte? Mit dieser Frage möchte der Fragesteller erfahren, wie Sie Ihr Arbeitsgebiet und Ihre Arbeitsleistung darstellen können, und ob dies übersichtlich und strukturiert ist.


Bewerbungstipp #1:

Grundsätzlich lässt sich bei der Beantwortung all dieser Fragen sagen, dass es nicht nur auf die Inhalte ankommt, sondern auf Ihr „Gesamtpaket“. Ihre Antworten wirken nur authentisch, wenn Sie diese nicht auswendig vorbeten, sondern wenn Sie lebendig und natürlich antworten. Ein Personalchef ist geschult auch das Nicht-Gesagte zu registrieren, Ihre Mimik und Gestik bei möglichen Unsicherheiten zu erkennen, und Ihre Körpersprache und verbale Ausweichmanöver richtig zu deuten.

Bewerbungstipp #2:

Rituale schaffen, die Sicherheit geben, erst mal das nicht so wichtige Vorstellungsgespräch zum „Üben“ locker angehen.

Bewerbungstipp #3:

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Es ist absolut notwendig, dass man sich in Bezug auf alle Standard-, Stress- und Fangfragen des Personalchefs ganz gezielt vorbereitet. Man sollte sich für jeden Punkt eine klare und aussagekräftige Antwort erarbeiten.

Bewerbungstipp #4:

Sich selbst filmen und Videoaufnahmen von einer nachgestellten Bewerbungsszene machen.

Eine ganz interessante Erfahrung ist es, eine möglichst real nachgestellte Bewerbungssituation mit einer Videokamera zu filmen. Anhand solcher Aufnahmen wird man selbst von sich Gesten, Bewegungen, Formulierungen oder Verhaltensweisen aus einer anderen objektive Perspektive erkennen, die mal selbst an sich nicht erkennt. Ein solches Video zeigt Ihnen selbst wie sich wirklich verhalten, und nicht wie Sie von sich selbst denken wie Sie sich verhalten. Der Unterschied von der subjektiven und meist falschen Vorstellung, im Vergleich zur wirklichen auf der Videokamera dokumentierten Realität.

Je ernsthafter man diese „Bewerbungssituation“ nachstellen kann, um so realitätsnahe Bilder und Verhaltensweisen bekommen Sie von sich selbst, so wie Sie sich dann auch dem (Personal-) Chef beim richtigen Vorstellungsgespräch präsentieren.

Weiterlesen: Richtig bewerben – Die schwierigsten Fragen beim Bewerbungsgespräch

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