Wenig Platz im Kinderzimmer: Mit diesen fünf Tipps gelingt Ihnen trotzdem eine tolle Einrichtung

 


Kinder benötigen ausreichend Raum, um ihren Charakter frei zu entfalten, kreativ zu sein, sich auszutoben und einfach Spaß am Leben zu haben. In den durchschnittlichen Wohnungen in Deutschland fallen die Kinderzimmer allerdings leider eher klein aus. Damit Ihr Nachwuchs dennoch genug Platz und Freiraum zur Verfügung hat und sich in seinem eigenen Reich rundum wohlfühlt, haben wir hier fünf Tipps für Sie, mit denen Ihnen auch in kleinen Kinderzimmern eine tolle und funktionale Einrichtung gelingt.

Tipp 1: Für ausreichend Stauraum sorgen




Zunächst gilt in jedem Kinderzimmer ganz unabhängig von seiner Größe: Ausreichend Stauraum ist das A und O! Die jüngsten Familienmitglieder sammeln im Laufe ihrer Kindheit allerhand Spielzeuge, Lernutensilien, Bücher, Bastelzeug und Klamotten an, die allesamt im Kinderzimmer untergebracht werden müssen. Wenn es an Stauraum mangelt, entsteht zwangsläufig Chaos – gerade, wenn das Kinderzimmer nur ein paar Quadratmeter bietet. Deshalb sind clevere Stauraumlösungen gefragt. Dafür eignen sich zum Beispiel Kisten und Körbe, die sich in Regalen, unter dem Schreibtisch oder unter dem Bett verstauen lassen. Ideal sind auch Betten, die über integrierte Schubfächer verfügen oder Sitztruhen, die Sitzgelegenheit und Stauraumspender in einem Möbelstück sind.

Tipp 2: Platzsparende und multifunktionale Möbel nutzen

Entscheiden Sie sich außerdem für multifunktionale und platzsparende Möbelstücke. Wenig Platz im Kinderzimmer ist beispielsweise immer ein gutes Argument für ein Hochbett. Ein normales Bett nimmt mindestens zwei Quadratmeter in Anspruch, was in einem kleinen Raum schon sehr viel sein kann. Das Hochbett schafft hier optimal Abhilfe: Es geht kein wertvoller Platz verloren, stattdessen ist es ideal, um direkt darunter einen Schreibtisch, eine weitere Kommode oder eine Spielecke zu platzieren. Geeignet sind aber auch Möbel, die sich zusammenklappen lassen, wie etwa Tische und Stühle, die nach dem Erledigen der Hausaufgaben einfach wieder in einer Ecke verstaut werden können.

Tipp 3: Jeden Zentimeter des Raums sinnvoll nutzen

Eine durchdachte Raumplanung ist in einem kleinen Kinderzimmer noch wichtiger als sonst. Oft bleiben gerade die Ecken des Zimmers ungenutzt, was bei wenig Platz zu vermeiden ist. Abhilfe schaffen hier etwa die Eckkommoden von Livingo: Sie lassen sich platzsparend in Raumecken aufstellen, die sonst ungenutzt bleiben würden, und schaffen damit zusätzlichen Stauraum. Das Team von Livingo gibt in diesem Zusammenhang noch weitere Tipps: „Auf der Kommode finden Sie dann noch einen optimalen Ort zur Aufstellung Ihrer Dekorationen oder auch von Blumen. Die Eckkommoden können Sie auch wunderbar durch weitere Eckschränke kombinieren und so alle Raumecken gekonnt ausnutzen.“ Auch Hängenetze eignen sich, um Kuscheltiere und Puppen in den Raumwinkeln unterzubringen. Achten Sie außerdem darauf, die Höhe des Kinderzimmers optimal auszunutzen. Entscheiden Sie sich für hohe, aber schmale Kleiderschränke und bringen Sie in den oberen Fächern Klamotten und Utensilien unter, die Ihr Kind nicht täglich benötigt.

Tipp 4: Auf eine clevere Farbgestaltung setzen




Immer, wenn kleine Räume eingerichtet werden müssen, spielt die Farbgestaltung eine bedeutende Rolle. Insbesondere die Farbe Weiß gilt hier meist als der ultimative Tipp, denn winzige Räume wirken durch die helle, offene Farbe deutlich größer. Allerdings ist es in Kinderzimmern besser, ein wenig Farbe zu bekennen. Die Kleinen lieben Farben und benötigen sie auch für ihre Entwicklung. Gut geeignet sind daher helle, sanfte Pastelltöne. Alternativ können Sie auch nur eine einzige Wand im Raum in einer knalligen Farbe gestalten und diese Farbe dann in den Accessoires wieder aufgreifen.

Falls Sie sich dennoch für eine Wandgestaltung in reinem Weiß entscheiden, sollten Sie zumindest bei der Dekoration auf Farbe setzen. Die Bettwäsche, Teppiche und Vorhänge sind beispielsweise gut geeignet, um farbenfrohe Akzente in den Raum zu bringen. Beschränken Sie sich dabei am besten auf eine einzige, eher helle Farbe, damit kein chaotischer Eindruck entsteht, der das Kinderzimmer eher noch kleiner wirken lassen würde. Bei der Planung der Farbgestaltung sollten Sie immer auch die Wirkung der Farben berücksichtigen. So empfiehlt das Portal gesundheit.de beispielsweise Gelb als perfekte Farbe für kleine Kinderzimmer, da es die Räume nicht nur größer wirken lässt, sondern auch die Kreativität und die Konzentration fördert.

Tipp 5: Das Zimmer mittels optischer Täuschung größer mogeln

Helle Wandfarben einzusetzen, um Räume größer wirken zu lassen, ist nur einer von vielen Tricks. Perfekt sind auch große Spiegel, die etwa an den Schranktüren angebracht werden können oder an der Wand, die sich gegenüber von den Fenstern befindet. Dann können sie das Licht sehr gut reflektieren, wodurch das Kinderzimmer heller und damit größer wirkt. Auch schwebende Möbel sind ideal, um den Raum größer zu mogeln. Stellen Sie das Sideboard demnach nicht einfach an die Wand, sondern hängen Sie es ungefähr zehn Zentimeter über dem Boden auf. So entsteht ein ganz anderer Gesamteindruck und der Raum wirkt automatisch luftiger. Wählen Sie unbedingt helle Möbel, die ein geradliniges, schlichtes und schlankes Design aufweisen. Sie erzeugen ein großzügiges Raumgefühl, während massive, verschnörkelte und wuchtige Möbelstücke erdrückend wirken.

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Wenig Platz im Kinderzimmer