Sommerzeit ist Grillzeit: Unbedingt auf Gesundheitsrisiken achten

 
Grillabend im Sommer
Grillen an einem Sommerwochenende. Frisches Fleisch und Gemüse wird auf dem Grill zubereitet
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Wer an einem Sommerabend durch Deutschlands Gärten oder Parks spaziert, wird mit Sicherheit den Duft von Gegrilltem schnuppern. Experten fanden heraus, dass beim Grillen etwa 600 verschiedene Aromen freigesetzt werden, die das menschliche Genusszentrum unmittelbar ansprechen. Außerdem ist das gesellige Beisammensein und relativ zwanglose Essen unter freiem Himmel jedes Jahr wieder ein ganz besonderes Erlebnis.

Schnell und lecker


Im Vergleich zu Gebratenem oder Gekochtem, erlangt Fleisch oder Wurst auf dem Grill eine recht hohe Oberflächentemperatur. Egal, ob Holzkohle- Elektro- oder Gasgrill: 200 bis 300 Grad sind innerhalb weniger Minuten erreicht. Dadurch wird das Essen schnell gar, bekommt eine schöne Kruste und bleibt innen saftig, ohne dass viele Vitamine verloren gehen. Außerdem wird zum Grillen keinerlei zusätzliches Fett benötigt. Bei Beachtung einiger Gesundheitstipps ist das Grillen also eine sehr gesunde Zubereitungsart.

Das richtige Grillgerät

Gesundes Grillen beginnt mit der Anschaffung des richtigen Grills. Die Auswahl ist riesig, wie ein Blick auf Geizkragen.de zeigt. Laut Statistik werden allein in Deutschland etwa 2,5 Millionen Grillgeräte im Jahr verkauft. Die meisten davon werden mit Holzkohle betrieben, ungefähr 20 Prozent mit Gas oder Strom. Es lohnt sich, beim Kauf auf das Q-Zeichen zu achten. Es garantiert nicht nur eine gute Handhabung und Sicherheit, sondern weist außerdem auf eine optimale Hitzeverteilung hin. Wer sich für einen Elektro- oder Gasgrill entscheidet, sollte von vornherein darauf schauen, dass eine Auffangwanne für abtropfendes Fett und Flüssigkeit vorhanden ist. Beim Holzkohlegrill empfiehlt sich die zusätzliche Anschaffung einiger Aluschalen oder zumindest Aluminiumfolie, die man unter das Grillgut legt. So wird ein direktes Abtropfen in die Glut vermieden und das als gesundheitsschädlich geltende Benzpyren kann gar nicht erst entstehen.

Gesunde Kost auf den Rost

Vor allem Männer lieben deftig Gegrilltes, wie Schweinebauch, Fleisch oder Bratwurst. Dass Gepökeltes nicht auf den Grill gehört, versteht sich heute fast schon von selbst. Durch die starke Hitze entstehen aus den Pökelsalzen nachweislich krebserregende Stoffe. Das Gleiche gilt für verkohlte Stellen und sehr dunkle Krusten. Diese sollten vor dem Verzehr besser entfernt werden.




Neben Fleisch und Grillwürstchen landen heute zunehmend auch Brot, Fisch, Käse und verschiedenste Gemüsesorten auf dem Rost. Gut so! Denn viele dieser Nahrungsmittel bieten Abwechslung und sind eine kalorienarme Alternative zu den traditionellen Grillgütern. Dazu schmecken selbst gemachte, leichte Joghurt-Dressings und Beilagen aus natürlichen Zutaten mit vielen frischen Kräutern ganz besonders lecker.

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Experten fanden heraus, dass beim Grillen etwa 600 verschiedene Aromen freigesetzt werden, die das menschliche Genusszentrum unmittelbar ansprechen.
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Arnulf Müller-Delius
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