Gartenhaus: Selber bauen oder sich für ein Fertighaus entscheiden

 
Bausätze sind für Gartenhäuser empfehlenswerte Kompromisslösungen
Bausätze sind für Gartenhäuser empfehlenswerte Kompromisslösungen

Für die Gartenbesitzer gibt es gerade im Sommer keinen besseren und keinen günstigeren Ort zum Entspannen wie den eigenen Garten. Natürlich gehört das Gartenhaus dazu, denn für die Gartenarbeit oder für die gemütliche Geselligkeit sind Gartenmöbel, Gartengeräte, kleine Maschinen und viele andere Gartenutensilien notwendig, die vor Wind und Wetter nach dem Gebrauch geschützt werden sollen, will man lange Freude an diesen Dingen haben. Dazu wird ein Gartenhaus genauso benötigt wie für eine mögliche Übernachtung, wenn der Abend mit der Familie oder mit Freunden sich in die Länge gezogen hat oder man selbst über das Wochenende hinweg darin wohnen möchte.

Welches Gartenhaus ist am besten?




Wer noch kein Gartenhaus bislang hatte und sich aber nun zu diesem Schritt entscheiden hat, muss sich nicht nur im Klaren sein, wie groß es sein muss und wofür es hauptsächlich verwendet werden soll, der Gartenbesitzer steht auch vor der Wahl, ob er sein Gartenhaus fertig kaufen will oder selber bauen möchte. Echte Heimwerker lassen es sich meistens nicht nehmen, selbst Hand anzulegen und das Gartenhaus vom Fundament bis zum Dach selber zu bauen. Zum einen macht es einfach Spaß zusammen mit Freunden zu bauen und zum anderen erscheint das eigene Errichten als die günstigere Variante als das Fertighaus.

Selbstbau vom Gartenhaus – Die Gefahr der Kostenexplosion droht

So schön es ist, nach erfolgter Planung und eventuell notwendig gewordener Erteilung einer Baugenehmigung mit dem Eigenbau des Gartenhauses zu starten, umso mehr wächst die Gefahr, dass man die Kosten zu günstig angesetzt hat. Denn man muss sich wirklich um alles selbst kümmern. Jedes Material, jedes Werkzeug muss organisiert oder gekauft werden. Da der Gartenbesitzer in der Regel kein absoluter Profi ist, kommt es nicht selten vor, dass er sich beim Zuschnitt verrechnet. Wenn auch nur um wenige Zentimeter, bedeutet das einen Verschnitt, der sich häufig nur durch Materialzukauf ausgleichen lässt. Allein hier wird schon deutlich, dass die Kosten dabei strapaziert werden. Aber es sind nicht nur die Kosten, die Kopfzerbrechen bereiten können, es ist auch die viele Zeit, die für den Eigenbau gebraucht wird, denn ein Gartenhaus lässt sich nicht in wenigen Stunden errichten.

Bausätze sind für Gartenhäuser empfehlenswerte Kompromisslösungen

Mit dem Gartenhaus-Bausatz steht dem Gartenbesitzer heute ein sehr günstiger Kompromiss als Alternativlösung zwischen teurem Fertiggartenhaus und zeitintensivem Eigenbau zur Verfügung. Der Gartenbesitzer muss dabei gegenwärtig nicht mehr befürchten, dass die Gartenhäuser in Bausatzform einen kreativen Stillstand nach sich ziehen und als Einheitstypen verkauft werden. Dieses Image gehört für immer der Vergangenheit an.

Inzwischen sind nahezu alle gängigen Gartenhaustypen auch in Bausatzform erhältlich mit der Konsequenz, dass immer mehr Gartenbesitzer auf diese Lösung setzen. Der Bausatz wird dabei direkt an die Haustür beziehungsweise an den Garten geliefert. Von da ab sind müssen nur noch wenige eigene Handgriffe getätigt werden, bis das fertige Gartenhaus entstanden ist. Der Gartenbesitzer erhält mit dem Bausatz passgenaue, vorgefertigte Bauteile, die den Aufbau zu einem Kinderspiel machen. Auch wird dadurch ausgeschlossen, dass Zusatzkosten aufgrund von möglichem Verschnitt entstehen. Dass man nicht ganz ohne Eigenleistung wie dem Errichten des Fundaments auskommt, wird die Heimwerkerseele im Gartenbesitzer zusätzlich freuen, denn dann muss er seinen Drang nach handwerklicher Eigeninitiative nicht völlig unterdrücken.

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