Mikroskop für Kinder, welches ist das richtige Kindermikroskop?

 
Mikroskop für Kinder
Auf welche Kriterien muss man bei einem Mikroskop für Kinder achten?

Alle Eltern stellen sich in jedem Alter ihrer Kinder immer wieder die Frage, welches Spielzeug für ihre Kinder geeignet ist, und ihnen dauerhaft Spaß bereitet. Ein wichtiger Aspekt ist natürlich auch immer welchen Spielwert ein solches Spielzeug auf Dauer hat, und ob es möglicherweise auch noch lehrreich ist. Ab einem gewissen Alter kommt möglicherweise auch einmal ein Mikroskop für die Kinder in Betracht. Ein Kindermikroskop eröffnet den Kindern eine neue Sichtweise der Welt, und hat mit Sicherheit einen hohen Spielwert. Damit man den Kindern auch ein geeignetes Kindermikroskop schenken kann, sind die im Anschluss folgenden Tipps und Kriterien beim Kauf zu beachten.

Ein Mikroskop für Kinder muss einen dauerhaften Spielwert bieten




Natürlich wird man seinen Kindern nicht ein Elektronenrastermikroskop, oder ein wissenschaftliches Mikroskop mit perfekter Optik zur Verfügung stellen können. Zum einen fehlt natürlich oft noch die nötige Vorsicht und Handhabungssicherheit eines solchen hochwertigen Mikroskops, und andererseits sind solche Mikroskope nur für die wenigsten Geldbeutel erschwinglich. Bei einem Mikroskop für Kinder sollte man vor allem vor dem Kauf auf die Lichtquelle, den Spiegel, die Einspannvorrichtung für die Objektträger, den Feintrieb bzw. Grobtrieb, und natürlich auch für das Okular und die Objektive achten.

Die Lichtquelle bei einem Mikroskop für Kinder

Es ist absolut zu empfehlen, dass ein Mikroskop für Kinder über eine eigene bzw. eingebaute Lichtquelle verfügt. Ohne Licht hat ein Mikroskop kaum einen Spielwert für Kinder. Muss man über einen Spiegel eine externe Lichtquelle genau auf den Objektträger richten, so sind die Kinder zumeist schon überfordert. Ohne ausreichend Licht kann man das zu begutachtende Objekt kaum erkennen. Muss man bei einem billigen Kindermikroskop erst aufwendig die Lichtquelle über einen wackligen Spiegel, der letztendlich nicht mal feingenau seine eingestellte Position halten kann, suchen, so wird der Spaß mit dem Mikroskop schon im Keim erstickt. Wenn dann das Mikroskop dann auch noch sehr leicht und wacklig ist, dann besteht zudem auch die größte Gefahr, dass durch kleinste Wackler am Mikroskop der Lichteinfall sofort wieder dunkel wird, und das Objekt nicht mehr erkennbar ist.

Der Objektträger beim Kindermikroskop

Auch der Objektträger muss im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht zu bedienen bzw. zu bestücken sein. Es Bedarf einiges an Feinmotorik und Fingerspitzengefühl, damit der Objektträger einfach und zielgerecht in der richtigen Position auf dem Objekttisch aufgebracht werden kann.

Der Feintrieb bzw. Grobtrieb beim Kindermikroskop

Hierbei sollte es sich um eine möglichst hochwertige Mechanik handeln. Gibt es keinen Feintrieb, bzw. nur eine grobe Einstellungsart die Objektive in die richtige Position bzw. den richtigen Abstand zum Objekt zu bringen, dann ist es zumeist sehr schwer für die Kinder das Mikroskop richtig zu bedienen.

Das Okular und die Objektive

Da es bei einem Mikroskop naturgemäß hauptsächlich um die Optik geht, ist es selbsterklärend, dass so ein Mikroskop für Kinder nur dann auch wirklich Sinn macht, wenn die Optik ausreichend ist. Natürlich steht hier auch wieder der Preis des gesamten Mikroskops an vorderster Stelle, aber mit einer Vergrößerungsabstufung von beispielsweise 100, 200 und 450-fach kann man den Kindern schon interessante Einblicke in die welt des Mikrokosmos vermitteln.




Fazit: Vor allem der Preis des Kindermikroskops entscheidet über Spaß und Spielwert

Wenn man sich entschlossen hat seinem Kind ein Mikroskop zu schenken, dann sollte man auf keinen Fall sparen. Wer hier spart wird seinem Kind keinen Spaß mit dem Mikroskop vermitteln, und es eher von der Materie abschrecken. Ein Mikroskop muss funktionieren und leicht zu bedienen sein. Es kommt also in erster Linie auf die vorher erläuterten Kriterien an, und die Eltern müssen selbst abwägen in wie weit die erforderliche Reife ihrer Kinder vschon vorhanden ist, ein vergleichsweise teures und hochwertiges Mikroskop bedienen zu können.