Welcher Motorroller ist der richtige Roller für mich?

 
Welcher Motorroller ist der richtige Roller für mich?
Welcher Motorroller ist der richtige Roller für mich?
Bildquelle: advertising media design / Motorroller © amd

Motorroller sind im Trend, nicht nur weil man sich damit oftmals in der Stadt mühsame Parkplatzsuche erspart und nicht im Stau steht, sondern auch weil die kleinen wendigen Flitzer Fahrspaß bieten und sparsam sind. Wenn man nun den Kauf eines Rollers erwägt, gilt es einige Bedingungen zu überdenken. Der wichtigste Punkt ist natürlich welchen Führerschein man hat, denn die großen Roller mit 125ccm bis 500ccm darf man nur mit dem Motorrad-Führerschein fahren. Die Roller bis 50ccm darf man dagegen mit dem normalen PKW-Führerschein fahren.

Worauf kommt es bei einem Motorroller an?




Wenn man nun weiß wie viel Kubik man fahren darf hat man dennoch die Qual der Wahl, denn nicht nur unterschiedliche Herstellermarken, sondern auch unterschiedliche Techniken wollen verglichen werden. Mittlerweile gibt es neben den gängigen Herstellern wie etwa Honda, Yamaha, Piaggio oder Peugeot auch weniger bekannte Marken, wie etwa Hyosung oder die Fabrikate aus China. Wobei man bei Letzteren schon eher vorsichtig sein sollte, was die Qualität und Verarbeitung angeht.

Man sollte sich also vorab schon einmal die Modelle ansehen und herausfinden was einem optisch und technisch zusagt. Dann kann man die engere Auswahl einmal Probe fahren. Hier gilt es auch zu prüfen wie man auf dem Motorroller sitzt und wie die Handhabung ist. Größere Personen werden mit einem längeren Roller besser zurecht kommen, denn hier ist meist die Beinfreiheit nach vorne mehr gegeben.

Zweitakter oder Viertakter?

Hier scheiden sich die Geister, denn ein Viertakter Motorroller überzeugt mit Laufruhe und meist elektronischer Steuerung der Benzinzufuhr. Der Zweitakter ist unruhiger, dafür aber nicht umzubringen, zudem ist er meist spritziger und braucht weniger Benzin. Dafür ist der Nachteil beim Zweitakter, dass der Ölverbrauch hoch ist, denn das wird mit verbrannt.

Die Klassikfans unter den Motorrollerfahrern bevorzugen natürlich einen Zweitakter der Marke Piaggio, sprich eine Vespa wie man sie aus dem Film „Ein Herz und eine Krone“ kennt, und die seitdem ein Lebensgefühl verkörpert. Hier sind die modernen Modelle auch oft keine Zweitakter mehr, sie haben eine Automatikschaltung und allerlei Instrumente. Wer nicht nur die Optik sondern auch das Fahrgefühl im Retro-Style mag, der sollte sich noch ein Modell mit Handschaltung holen.




Wenn man es ausgefallener mag, kann man sich mal einen Dreirad-Roller von Peugeot ansehen, diese haben den Vorteil, dass sie aufgrund der Fahrspurbreite der Vorderräder nicht als Motorrad gelten und somit mit dem normalen PKW-Führerschein gefahren werden dürfen. Hier lohnt sich eine Probefahrt, denn das Fahrverhalten dieses Rollers ist anders.

Man sollte sich vor dem Kauf außerdem erkundigen was das jeweilige Modell an Steuern und Versicherung kostet, denn hier sind die Unterschiede teilweise erheblich.

Letztlich ist es eine Frage des Geschmacks und des Geldbeutels welchen Roller man gerne fahren möchte.