Ein Tattoo sollte sorgfältig geplant sein

 
Ein Tattoo sollte gut überlegt sein
Ein Tattoo sollte gut überlegt sein
Bildquelle: aboutpixel.de / air brush tatoo © Henrik Lehnerer

Mittlerweile ist zwar die erste große Tattoo-Welle abklingend, bei der sich Ottonormalbürger ein Tattoo stechen ließen, dennoch boomt der Markt noch. Ursprünglich waren Tätowierungen den „harten“ Jungs, wie etwa Knackis, Motorradgangmitgliedern oder Seeleuten vorbehalten. Mittlerweile sind sie jedoch salonfähig geworden und jeder kann sich ein Tattoo leisten.
Entscheidend ist jedoch auch heute noch welche Aussage das Tattoo hat und wo man es sich stechen lässt. Es ist immer noch nicht geeignet, wenn man einen seriösen Managerposten bekleiden will und ein offen sichtbares Tattoo trägt. Das sollten sich auch junge Menschen überlegen. Man kann Tätowierungen zwar mittels Laserbehandlungen wieder entfernen lassen, aber zum einen ist das teuer und zum anderen bedeutet es einen gesundheitlich relevanten Eingriff wenn man seine Tätowierung wieder entfernen lassen will. Außerdem wird die betreffende Hautstelle immer leichte Verletzungen durch das frühere Tattoo aufweisen.

Tätowierungen liegen voll im Trend




Wichtig ist, dass man sich nicht ein Tattoo aus einer Laune heraus stechen lässt, denn meist währt die Freude daran nur sehr kurz. Es kann zu Entzündungen und Fieber kommen, auch, wenn sauber gearbeitet wurde. Sich ein Tattoo stechen lassen ist mit Schmerzen verbunden und nicht jeder verträgt die verwendeten Farben, auch wenn sie zugelassen sind. Man sollte sich seinen Tätowierer sorgfältig aussuchen, denn dieser Beruf ist immer noch kein Ausbildungsberuf. Hier sollte man sich über Qualifikationen erkundigen und auch auf die Mund-zu-Mund Propaganda hören.

Sich ein Tattoo stechen lassen bedarf einiger Vorbereitung

Wenn man einen Motivwunsch hat, sollte dieser möglichst genau beschrieben, fotografiert oder gezeichnet werden. Ansonsten kann man sich beim Tätowierer auch meist aus einem Katalog Motive aussuchen, die man sich dann stechen lässt. Vorsicht bei Tattoos in anderen Sprachen. Häufig gibt es hier Übersetzungs- oder auch Schreibfehler, die hinterher nur peinlich sind.

Beim ersten Besuch im Tattoo Studio steht die Beratung im Vordergrund. Der Tätowierer wird einem informieren welche Risiken eine Tätowierung bergen kann und welche Farben er verwendet. Hier ist es wichtig, dass er mit sterilem Wasser zum Verdünnen der Farben arbeitet, nicht mit destilliertem Wasser. Die Farben sollten in einer versiegelten Verpackung sein, denn es sind nur „Einmalfarben“ zu verwenden. Alles andere ist unseriös und man sollte die Finger davon lassen. Auf schwarze Farbstoffe reagieren viele Menschen allergisch, hier sollte man vorher einen Test beim Hautarzt machen lassen um das abzuklären.

Man sollte allgemein ein Auge darauf haben wie es in dem Tattoo Studio aussieht, Macht es einen ordentlichen Eindruck, sind auch die Mitarbeiter sauber und wirken gewissenhaft. Wenn hier irgendwelche Zweifel bestehen, sollte man sich ein anderes Studio suchen.

Kein Tattoo im Urlaub machen lassen

Im Urlaub macht man schnell unüberlegt etwas, das man später bereuen könnte. Im Ausland unterliegen die Tattoo Studios meist nicht den strengen Auflagen, die in Deutschland üblich sind. Das gilt für die Farben und auch die Arbeitsgeräte, wie etwa die Nadeln.

Sollte es im Urlaub zu Hautreaktionen kommen ist die Versorgung oft nicht so gut gewährleistet und zudem ist der Urlaub dann gelaufen.
Weiterhin ist das Tätowieren im Urlaub nicht so klug, denn auch ein sorgfältig und gut gestochenes Tattoo sollte nicht der direkten Sonneneinstrahlung oder Salz- und Chlorwasser ausgesetzt werden. Hier können sich Entzündungen bilden oder auch die Farben ausbleichen.

Tätowierungen sind eine Wunde, die anfangs versorgt und gepflegt werden muss

Die Tätowierung ist eine Wunde, die richtig versorgt und gepflegt werden muss, was im Urlaub oft nicht so gut möglich ist wie zuhause.
Was auch selten jemand bedenkt, vor allem junge Menschen nicht, dass großflächige Tätowierungen es später erschweren, dass man bösartige Veränderungen der Haut erkennen kann. Es wird durch das Einbringen der Farbe unter die Haut die natürliche Pigmentierung zerstört, somit ist die Haut auch anfälliger für Sonnenbrand.




Tattoos sind nicht ganz unumstritten

Man hat auch noch keine Langzeitstudien, die belegen würden, dass ein Tattoo auf Dauer harmlos ist. So sollte man vor einer Tätowierung bedenken, dass man dem Körper etwas antut, was eben so nicht vorgesehen ist und somit auch schädlich sein kann. Durch das Einbringen der Farbe unter die Haut können Viren eingeschleppt werden. Das ist jedoch etwas, das durch gute Hygienemaßnahmen nahezu ausgeschlossen werden kann.

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Ein Tattoo sollte sorgfältig geplant sein
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Tattoos sind beliebt, bergen aber gesundheitliche Risiken, und wenn man sie wieder entfernen lassen will, können Tattoos Probleme machen. Ein Tattoo entfernen ist nicht billig und hinterlässt immer Spuren.
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Arnulf Müller-Delius
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