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eBay Kleinanzeigen gewinnbringend nutzen

Die meisten Menschen kennen das, man hat einige mehr oder weniger wertvolle Dinge, die man nicht mehr braucht, die Platz weg nehmen und die man gerne los werden möchte. Wenn man dann noch etwas dafür bekommt um so besser. Ebay als Internetauktionshaus kennt mittlerweile so ziemlich jeder. Die Funktionsweise ist ebenso einfach wie praktisch, allerdings gilt das meist für eher kleinere Gegenstände, die man verkaufen möchte oder für Dinge, die wertvoll genug sind, dass der Käufer die Kosten für einen teuren Versand, beispielsweise per Spedition, übernimmt. Genau hier liegt meist das Problem. Man kann zwar in der Beschreibung angeben, dass man nur gegen Abholung verkauft, aber das schränkt natürlich auch wieder den potenziellen Kundenkreis enorm ein.

eBay Kleinanzeigen ist ideal für den lokalen Verkauf




Eine gute Alternative zum Auktionshaus eBay sind hier die eBay Kleinanzeigen. Hier kann man kostenlos seine Waren, oder mittlerweile auch Dienstleistungen und Mietangebote, einstellen. Der Zeitraum umfasst 2 Monate und man kann auch verlängern, wenn man bis dahin noch keinen Erfolg im Verkauf hatte. Kostenpflichtig sind lediglich Angebote, wenn man sie entweder in der Galerie präsentieren möchte oder diese als Top-Angebot oder Highlight einstellen möchte. Diese Funktionen sind auf 10 Tage beziehungsweise 7 Tage begrenzt. Das lohnt sich aber nur, wenn man wirklich Dinge anbieten kann, die auch überregional interessant sein können.

So geht man beim Einstellen vor:

Als erstes sollte man eine sinnvolle Kategorie wählen, beispielsweise „Familie, Kind und Baby“, dann die Unterkategorie, etwa „Kinderwagen & Buggys“. Dann kommt der Anzeigentyp, also ob man etwas bietet oder sucht. Hier setzt man einfach den Punkt in das entsprechende Kästchen.

Der Titel der Anzeige ist sehr wichtig, denn hier sollten die Suchworte der möglichen Kunden vorhanden sein. Es ist also besser, wenn man hier beispielsweise schreibt: Kinderwagen, Doppelwagen, Geschwisterwagen, Christiane Wegner, Tandem Lift“, als beispielsweise : wunderschöner gebrauchter Kinderwagen zu verkaufen“. Im ersten Fall werden alle möglichen Suchbegriffe verwendet, nach denen möglicherweise gesucht wird, im zweiten Fall ist es subjektiv, denn kein Kunde sucht nach „schönem Wagen“.

Auch die Beschreibung ist wichtig, hier sollte man sich Zeit nehmen und gegebenenfalls auf den Herstellerseiten nach Texten suchen, die zutreffen, denn der mögliche Käufer will wissen, ob der Wagen kappbar ist, ob man die Sitze in der Richtung ändern kann, wie schwer er ist, ob er schwenkbare Räder hat, ob es Luftreifen sind, etc. Hier sollte man daran denken, was einem selber beim Kauf wichtig war. Je genauer man hier beschreibt, desto weniger Arbeit hat man dann mit Nachfragen möglicher Käufer.

Beim Preis sollten man auch im realistischen Rahmen bleiben, denn auch wenn der Wagen wie neu ist, er ist es eben nicht, und wenn man hier nur 20 Euro weniger verlangt, als der Neupreis ist, dann wird sich ein Käufer immer für den neuen Wagen entscheiden. Man kann hier einen Festpreis setzen oder eine Verhandlungsbasis angeben. Bei der VB wird man natürlich immer nach dem äußersten Angebot fragen, hier sollte man schon Vorstellungen haben, die realistisch sind.

Ganz wichtig sind Fotos, denn der Käufer möchte sich ein Bild machen können, nicht nur Aufgrund der Beschreibung. Die Fotos sollten aussagekräftig und scharf sein. Ein unscharfes oder verwackeltes zu dunkles Bild macht den Eindruck, dass man etwas verbergen möchte. Hier sollte man sich die Zeit nehmen und ein paar Detailfotos machen, beim Kinderwagen beispielsweise den Markennamen, die Federung, das schwenkbare Vorderrad oder ein limitiertes Design aufzeigen.

Viele Käufer möchten auch gerne den Neupreis wissen und wie alt der Wagen ist. Hier sollte man einigermaßen sicher Auskunft geben und ehrlich sein, denn man kann vieles googeln und wenn man als „Betrüger“ aufgefallen ist, sind weitere Verkäufe sicher schwieriger.

Es gibt immer Gegenstände, die besser verkäuflich sind und bei denen es viele Interessenten gibt und welche, die einfach nicht so gut gehen. Hier kann es sinnvoll sein, wenn man gegebenenfalls über ein Verschenken nachdenkt, sodass jemand noch Freude mit den Sachen hat und man selber wieder Platz gewinnt.

Bei manchen Sachen, wie etwa Kinderkleidung ist es sinnvoll, wenn man „Pakete“ anbietet, also beispielsweise ein Paket für die kleine Prinzessin in Größe 86. Einzelne Kleiderverkäufe sind nur sinnvoll bei wertvollen Kleidungsstücken und besonderen Markenartikeln.

Man sollte zumindest die Postleitzahl, bzw. den Wohnort angeben, denn die meisten suchen in Wohnortnähe nach Schnäppchen. Die Straße kann man angeben, man kann sie aber einem Interessenten beim Kontakt per Telefon oder email direkt angeben. Beim Namen kann man sich ein Pseudonym ausdenken oder den ganzen Namen angeben. Wichtig ist die Telefonnummer, unter der man dann auch erreichbar ist, denn oft gibt es nochmal Fragen und wenn man dann nicht erreichbar ist, macht vielleicht ein anderer das Geschäft.

In einzelnen Fällen wird auch nach der Möglichkeit des Versandes gefragt, hier sollte man vorher abklären was das kosten würde, vor allem auch, wenn es als Sperrgut per Spedition verschickt werden soll und wie man die Bezahlung handhabt. Meist wird nämlich beim Kauf direkt bar bezahlt.

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