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Der Schönheitsschlaf hat seine Berechtigung

Bildquelle: aboutpixel.de / Winterschlaf © marshi

Schlaf macht nicht nur munter, sondern auch schöner und schlauer. Das ist kein Witz, sondern die Wahrheit. Gesunder Schlaf ist sehr wichtig für das körperliche und seelische Wohlbefinden, womit man genz berechtigt auch von einem Schönheitsschlaf sprechen kann. Jeder Mensch der unter Schlafmangel oder Schlafentzug leidet, weiß dass Schlaflosigkeit tödlich ist und ein Mangel an Schlaf zu aggressivem Verhalten führt, was bis hin zu Depressionen führen kann.

Das Gehirn benötigt den Schlaf als Ruhepause


Das Gehirn benötigt diese Ruhepausen um sich sozusagen neu zu formatieren und Erlebtes zu verarbeiten, zu speichern oder als unwichtig zu entsorgen. Im Schlaf ist das Gehirn immer noch in Funktion, aber eben anders, es ist praktisch ein anderer Arbeitsmodus. Das Gehirn ist besonders beschäftigt mit emotionalen Aspekten, denn die sind durch das limbische System angesprochen. Was wir vor dem Schlafen öfter wiederholen bleibt auch länger bestehen, deshalb sind positive Gedanken vor dem Schlafengehen so wichtig.

Wie viel Schlaf braucht der Mensch?

Wie viel Schlaf man braucht ist individuell verschieden und hängt auch von den Lebensphasen und den Lebensumständen ab. Zwischen 7 und 8 Stunden am Tag schläft der Durchschnittsmensch, alles was sich zwischen 5 und 10 Stunden bewegt gilt aber auch noch als normal. Wer jedoch dauerhaft weniger als 5 Stunden schläft bekommt früher oder später gesundheitliche Probleme und altert schneller, denn während des Schlafes werden Wachstumshormone ausgeschüttet, auch bei Erwachsenen noch, die für die Zellerneuerung sorgen. Deshalb schützt guter Schlaf auch vor Falten, womit man durchaus von einem Schönheitsschlaf sprechen kann.

Das Gehirn ist im wachen Zustand wesentlich leistungsfähiger und reaktionsschneller, weshalb wir durch ausreichenden Schlaf auch schlauer werden. Kreative Menschen benötigen oft mehr Schlaf, da das eine besondere Leistung des Gehirns darstellt und das geht eben nur im ausgeruhten Zustand. Man kann versäumten Schlaf auch nur bedingt aufholen, denn das Gehirn benötigt regelmäßige Ruhepausen. Als gut hat sich das sogenannte Powernapping erwiesen, das in Japan gang und gäbe ist, auch, und gerade, im Berufsleben. Damit meint man einen Kurzschlaf in der Mittagspause, der nachweislich die Leistungsfähigkeit erhöht. Allerdings sollte dieses Nickerchen maximal 20 Minuten dauern, weil man sonst noch müder wird.

Welcher Schlafrhythmus ist am besten?

Wer zu wenig schläft hat auch öfter mit Infekten zu kämpfen, denn im Schlaf regeneriert sich das Immunsystem, das dann wieder aktiv gegen Krankheitserreger kämpfen kann. Die Schlafenszeiten selbst sind genetisch vorgegeben und lassen sich nur bedingt erlernen. Leider ist es in unserer Gesellschaft so, dass Frühaufsteher als fleißig gelten und Langschläfer als faul, dabei ist das nur ein verschobener Tagesablauf, denn die Langschläfer sind ja noch aktiv, wenn die Frühaufsteher schon wieder „faul“ sind und schlafen. Es gibt eben Lerchen und Eulen.

Wer es praktizieren kann, sollte seinen eigenen Schlafrhythmus leben, welcher natürlich durch das Berufsleben und die Familie oft vorgegeben ist und somit Zwängen unterliegt. Ein Schichtarbeiter hat naturgemäß vorgegebene Schlafenszeiten, ebenso wie Eltern von Babys und Kleinkindern, durch welche die Eltern ihre Schlafenszeiten vorgegeben bekommen und oftmals einige Zeit unter Schlafentzug leiden.

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Der Schönheitsschlaf hat seine Berechtigung
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Die Aufgaben, Funktion und Wirkung des Schönheitsschlaf auf den Menschen, seine Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Schlaf ist wichtig und kann schön machen
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Arnulf Müller-Delius
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