Deutschland Gründerwüste – Wie man sich dennoch erfolgreich selbstständig machen kann

 

Deutschland Gründerwüste
Deutschland Gründerwüste
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Dem Leben und der Arbeit einen Sinn geben, arbeiten, wann und wo man will, ohne Chef, wer möchte das nicht? Doch hierzulande nimmt der Trend zur Existenzgründung ab. Deutschland ist, anders als die USA, nicht gerade der Ort für den Traum vom Selfmade-Man. Doch woran liegt das und was hält einen eigentlich davon ab sich selbstständig zu machen? Es gibt zwei gute Gründe. Erstens: Man weiß nicht so genau, was einen wirklich motiviert. Und zweitens: die große Angst vorm Scheitern. Die Risikofreude war bei den Deutschen noch nie besonders ausgeprägt. Selbst jüngere Menschen entscheiden sich nach ihrem Abschluss lieber für einen festen Job. Wählt man die Selbstständigkeit, sind die scheinbare Sicherheit vom Arbeitgeber und das regelmäßige Gehalt passé. Doch warum nicht bereits vor der Kündigung ein Geschäftsmodell entwickeln oder klein anfangen und sich nebenberuflich selbstständig machen und erste Erfahrungen sammeln? Wenig überraschend ist auch die Tatsache, dass der Anteil Selbstständiger bei Männern deutlich höher als bei Frauen liegt.

Finanzierungs- und Businessplan erstellen




Wer es wagt ein Geschäftsmodell und eine Idee zu entwickeln, der kann mit den ersten Schritten beginnen. Mit am wichtigsten ist der Finanzteil und die Fragen, wieviel Geld man braucht, wie man erste Investoren überzeugen kann und wo man sich am besten über Kredite und Konditionen informieren kann. Denn ohne Fremdkapital geht es meist nicht. Selbst aus der Arbeitslosigkeit heraus kann man sich dank des Gründungszuschusses, einer Leistung der Agentur für Arbeit, mit einem überzeugenden Gründungsvorhaben selbständig machen. Vor dem Papierkram und der Bürokratie mit deutschen Behörden und Banken sollte man nicht zurückschrecken. Wer sich in Deutschland selbstständig machen möchte, der muss für die richtigen Genehmigungen bis zu neun Stellen ansteuern, darunter das Finanzamt, die Gewerbeaufsicht und die zuständige Kammer. Wer sich am Ende erfolgreich durch den Behörden- und Förderdschungel gekämpft und seine Firma erfolgreich gegründet hat, muss die nächsten Schritte planen.

Netzwerken und Marketingmaßnahmen umsetzen

Es gibt kein Patentrezept für eine erfolgreiche Existenzgründung. Die Idee muss auch nicht innovativ und komplett neu sein. Auf die richtige Umsetzung kommt es an. Wer es clever anstellt und es mit einem ähnlichen Angebot wie die Konkurrenz versucht, aber durch besseres Marketing potenzielle Kunden besser erreicht, hat auch Erfolg. Marketing findet schon im Kleinen statt, ob Broschüren drucken, eine professionelle Internetseite erstellen oder der Kontakt zu den lokalen Medien suchen.

Neue Kenntnisse erlangen und auf dem richtigen Weg bleiben




Wer sein Hobby oder seine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat und sich selbstständig gemacht hat, der kann keine Verantwortungen mehr abgeben. Um Finanzbuchhaltung, Kennzahlen und wirtschaftliche Berechnungen führt kein Weg herum. Doch wie weiß man, dass man auf dem richtigen Weg ist, wenn es auch mal schwierig wird und man nicht weiter weiß? Neue Situationen sollten einen nicht gleich überfordern und verzweifeln lassen, sondern als Chance zur persönlichen Weiterentwicklung gesehen werden. Wichtig ist es auch bei scheinbar unendlichen Kundengesprächen, Rechnung schreiben und Marketing Maßnahmen, das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren.

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Dem Leben und der Arbeit einen Sinn geben, arbeiten, wann und wo man will, wer möchte das nicht? Doch hierzulande nimmt der Trend zur Existenzgründung ab.
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Arnulf Müller-Delius
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